Ich bin Claudia Kinne, Maskenbildnerin und Friseurmeisterin. Dieses künstlerische Handwerk ist seit nunmehr 20 Jahren meine Passion.

Um meinen Traumberuf der Maskenbildnerin zu erlernen musste ich einen langen Weg gehen. Damals war der erfolgreiche Abschluss einer Friseurlehre eine der Grundvoraussetzungen für die Ausbildung zur Maskenbildnerin. So begann ich erst meine Friseurlehre. In dieser Zeit wurde ich im ersten und zweiten Ausbildungsjahr „Bester Lehrling“ beim Show-Frisieren der Friseurinnung Berlin.

In meinem dritten Ausbildungsjahr fing ich, neben der Ausbildung, mit der Vorbereitung zum Fachabitur an, mit welchem ich nach dem erfolgreichen Abschluss zur Gesellin im Friseurhandwerk startete.

Neben der Hochschulreife, war eine weitere Voraussetzung eine Praktikumszeit von neun Monaten, um an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) in Dresden am Studiengang Maskenbild teilzunehmen, denn es gab damals in Deutschland nur sehr wenige Ausbildungsplätze für Maskenbildner direkt am Theater.

Und so begann ich nacheinander verschiedene Praktika in den Kostüm- und Maskenbildnereien unterschiedlicher Theater und Produktionen. Unter anderem dem Filmstudio Babelsberg, der Komischen Oper und dem Friedrichstadtpalast Berlin. In dieser Zeit waren Praktika noch unentgeltlich. Dass bedeutete neben dem Praktikum (oft 6-8 Stunden pro Tag) noch einen Nebenjob zu haben, um etwas Geld zum Leben zu verdienen.

Darum ergriff ich sofort die Chance, als mir während des Praktikums im Friedrichstadtpalast die Möglichkeit angeboten wurde, meine Ausbildung zur Maskenbildnerin dort zu absolvieren. Endlich war ich am Ziel, einen der raren und begehrten Ausbildungsplätze direkt am Theater ergattert zu haben. Und dann noch an diesem, dem größten Revue- und Showtheater Europas, mit einer über hundertjährigen Geschichte.

Und selbstverständlich entschied ich mich auch für den Palast, als mir nach der Ausbildung, eine dauerhafte Stelle in der Maske angeboten wurde. Ich liebte den Charme und den Duft dieses großen einzig-artigen Hauses, den Adrenalin-Kick bei der Verantwortung an diesem Arbeitsplatz:

  • Die Verwandlung von fünf Tänzerinnen (Reihe) in nur 15 Minuten in Showgirls.
  • Die Gestaltung, Pflege und Aufarbeitung der Perücken und des Kopfschmucks.
  • Die schnellen Umzüge während der Show, von Perücken und Kostümen und das direkt an der Bühne.

Ich arbeitete begeistert mit, an den Grand-Shows…

…“Rhythmus Berlin“, „Glanzlichter der Revue“, „Qi – eine Palastphantasie“, „YMA – Zu schön um wahr zu sein“, „Show me – Glamour is Back“ und „The Wyld – Nicht von dieser Welt“…

… und den Wintershows…

…“Jingle Bells““, „Winterträume“ und „berlin ERLEUCHTET“.

In der Zeit der Grand-Shows konnte ich für namhafte Designer tätig sein, unter anderem Michael Michalsky, Christian Lacroix und Theremy Mugler.

Nach zehn Jahren in ungekündigter Stellung am Friedrichstadtpalast, wollte ich mehr…

… mehr Verantwortung,

… mehr Herausforderung,

… und mehr Zeit für meine Familie, denn 10 Stunden-Schichten an sechs Wochentagen, keine Wochenenden und Feiertage sind ein hoher Preis in diesem Beruf.

Deshalb machte ich mich im Dezember 2017 als freischaffende Maskenbildnerin selbstständig. Damit hatte ich die endlich die Verantwortung, die ich mir wünschte. Und die Herausforderung.

Denn jetzt galt es, aus der „Frau von Nebenan“, eine umwerfende Schönheit zu machen, für den von ihr gewünschten festlichen Anlass. Sei es der Geburtstag, die Jugendweihe, das Familienfoto, die Hochzeit oder auch nur ein Theaterbesuch.

Stetig und bescheiden wuchs mein kleines Unternehmen, die Buchungen für Anlässe und Hochzeiten verdoppelten sich jährlich. Dann kam im März 2020 Corona nach Ostbrandenburg und zerstörte alles bis dahin Entstandene auf einen Schlag. Die Lockdowns verhinderten einen Neustart. Hochzeiten wurden abgesagt, Feiern verboten, Theater geschlossen. Auch im Jahr 2021 wurde die Lage nicht viel besser. In diesen anderthalb Jahren hatte ich recht wenig Hoffnung, dass es überhaupt und wie es mit meinem Unternehmen weitergehen sollte.

So erschien es mir im Frühjahr 2021 wie ein Lichtblick, als die Firma BERGMANN, ein namhafter Lieferant der Haarbranche einen Online-Wettbewerb für ein Show-Frisieren ausrief. Mein Kampfgeist wurde geweckt und so nahm ich nach gut 18 Jahren wieder an einem solchen Wettbewerb teil und gewann sogar den dritten Platz. Dabei ging es mir ja eigentlich nur um die Teilnahme.

Davon inspiriert und ermutigt, beschloss ich die zweite Jahreshälfte zu nutzen und einen Vollzeitkurs zur Vorbereitung der Meisterprüfung im Friseurhandwerk in Berlin zu besuchen und die Prüfungen an der Handwerkskammer Berlin abzulegen.

Damit möchte ich in diesem Jahr neu durchstarten und mit meinem Fachwissen, sowie der beruflichen Erfahrung die folgenden Dienstleistungen anbieten…

… Friseurin.

Insbesondere die Familienfriseurin. Ich komme mit meiner umfangreichen mobilen Salonausstattung, angefangen von einer breiten Palette an Haarfarben, über hochwertige technische Geräte, bis hin zu meinem mobilen Waschbecken, zu Ihnen nach Hause.

… Stylistin.

Als Maskenbildnerin stehe ich Ihnen zu jedem feierlichen Anlass zur Verfügung, an dem Sie es wünschen. Selbstverständlich mit dem Know-How eines Profis und eben solchem Equipment, dass wir überall dort aufbauen können, wo Sie es wünschen.

… Beautycoaching.

Sehr gern teile ich mein handwerkliches Wissen der Maskenbildnerin und meine beruflichen Erfahrungen mit Ihnen. In meinen „Beautykursen“ zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Kosmetik- und MakeUp-Produkte erfolgreich und mit den richtigen Handgriffen anwenden, um aus weniger mehr zu machen. Dabei gehe ich auf Ihre vorhandenen Produkte ein, ohne Ihnen etwa welche verkaufen zu wollen. Probieren Sie es aus!

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